Risiken der künstlichen Befruchtung

Mit einer Reihe spezieller Untersuchungen können die Ursachen von Fruchtbarkeitsstörungen herausgefunden werden. Sie erfolgen meist schrittweise über einen längeren Zeitraum. Einige diagnostische Schritte bei der Frau sind zudem zyklusabhängig. Grundsätzlich werden sowohl die Frau als auch der Mann untersucht.

Vor Beginn der Untersuchungen ist ein ausführliches Gespräch über die verschiedenen Verfahren, den Nutzen und die Risiken sowie über die möglichen körperlichen und seelischen Belastungen zu empfehlen.

Mögliche Risiken der künstlichen Befruchtung

Bei sogenannten invasiven Untersuchungen, wie zum Beispiel einer Bauchspiegelung bei der Frau, kann es in seltenen Fällen zu Komplikationen wie Verletzungen oder Entzündungen kommen. Bei Eingriffen, die eine Narkose notwendig machen, bestehen die üblichen geringen Narkose-Risiken.

Vor jedem operativen Eingriff wird ein Informationsblatt überreicht, das über das Verfahren und seine möglichen Risiken aufklärt. Es kann sinnvoll sein, diese Informationen frühzeitig mit der Ärztin oder dem Arzt zu besprechen, um sich in Ruhe damit beschäftigen zu können und bei Bedarf um weitere Erklärungen zu bitten.

Belastungen der künstlichen Befruchtung abwägen

Ziel einer sorgfältigen Diagnostik ist es, Fruchtbarkeitsstörungen in ihrer Gesamtheit zu erfassen. Erst auf Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse kann die Ärztin oder der Arzt dem Paar sinnvolle medizinische Behandlungsformen vorschlagen. Dabei wird auch erläutert, mit welchen Erfolgschancen und möglichen Belastungen die einzelnen Methoden verknüpft sind.

Nicht für jeden Menschen ist es hilfreich, sämtliche angebotenen Untersuchungen und Behandlungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen. Auch die zeitliche Abfolge der diagnostischen und therapeutischen Schritte sollte gut auf die Bedürfnisse jedes Paares abgestimmt sein.