Wie Mann seinen Körper fit macht (ICIS)

Männer mit ungünstigen Spermienwerten nehmen häufig Nahrungsergänzungsmittel ein, deren Nutzen für die Fruchtbarkeit trotz zahlreicher Studien umstritten ist. Ohne gezielte Diagnostik machen sie in der Regel keinen Sinn.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Forschung mit der Frage, ob bestimmte Substanzen die Samenproduktion anregen und die Befruchtungsfähigkeit der Spermien verbessern können. Untersucht wurde bisher die Wirksamkeit von Vitamin C, Vitamin E, Carnitin, Zink, Selen, Glutathion, Carotinoide, Coenzym Q10 oder Omega-3-Fettsäuren und vielem mehr.

Sicher ist, dass der Körper all diese Stoffe braucht, um gesund zu sein. Ebenso sicher ist jedoch, dass bei einer halbwegs ausgewogenen Ernährung kein nennenswerter Mangel daran besteht. Werden sie ohne nachgewiesene Unterversorgung als Nahrungsergänzungsmittel konzentriert eingenommen, kann es sogar zu potenziell schädlichen Überdosierungen kommen.

Freie Radikale und Radikalenfänger Alle Körperzellen produzieren bei ihrem Energiestoffwechsel auch sogenannte freie Sauerstoffradikale. Das sind kurzlebige Moleküle, die den Zellen schaden können, aber auch nützliche Funktionen haben. Den freien Radikalen gegenüber stehen die sogenannten Radikalenfänger oder „Antioxidantien“, die deren Wirken begrenzen. Dazu gehören verschiedene Vitamine, Enzyme und andere körpereigene Stoffe. Sie sorgen für ein